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Wie viele Bodenabläufe braucht ein Koi-Teich?


Die Frage nach der Anzahl der Bodenabläufe ist alles andere als eine Anfängerfrage.


Wie viele Bodenabläufe braucht nun eigentlich ein Koi Teich? Oder anders herum gefragt: Was passiert wenn man zu viele oder zu wenige Bodenabläufe am Teich einplant? Ganz einfach: Plant man mit zu vielen DN110 Bodenabläufen, fließt beim Betrieb des Teiches das Wasser so langsam durch die Rohrleitungen, dass der Schmutz nicht vom Teich zum Filter abtransportiert wird, sondern sich in der Bodenablaufleitung absetzt. Plant man hingegen mit zu wenigen Bodenabläufen, so wird im späteren Betrieb der Unterschied des Teichwasserstandes zum Wasserstand im Filter so groß sein, dass ein vernünftiges Filtern auf der Basis von Schwerkraftfiltern nicht mehr möglich sein wird.


Fazit: Wenn es später funktionieren soll, muss die Anzahl der Bodenabläufe schon passen. Bevor Sie die Anzahl der Bodenabläufe jedoch festlegen können, sollten Sie zunächst die Pumpenleistung bestimmen, mit der der Teich später betrieben wird. Danach teilen Sie die Pumpenleistung (angegeben in Liter pro Stunde) durch 10.000. Denn 10.000 Liter pro Stunde sind in etwa der Wasserdurchsatz, den man pro Bodenablauf bereitstellen sollte, damit weder zu wenig noch zu viel Wasser durch diesen hindurchfließt. Die Zahl runden Sie mathematisch entweder auf oder ab und ziehen 1 ab. Diese Eins ist schließlich der Oberflächenabzug Skimmer den der Teich auch noch benötigt. Werden mehrere Skimmer eingeplant, sollten diese ebenfalls abgezogen werden.


Beispiel:

Gewünschte Pumpenleistung 35.000 Liter / H / 10.000 = 3,5 - Rundung auf 4 - 1 Skimmer = 3 Bodenabläufe. Passt.


Die richtige Anzahl an Bodenabläufe stellt übrigens einen großen Beitrag zur Teichhygiene dar.

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